Machu Picchu

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Wahrscheinlich steht eine Reise nach Machu Picchu auf dem Reiseplan eines Jeden, der sich nach Peru und in das heilige Tal begibt. So auch auf dem unsrigen. Jedoch gehören für uns etwas Anstrengung und Feingefühl dazu, will man nicht nur einen Haken auf die 100-Dinge-die-man-im-Leben-gemacht-haben-muss-Liste setzen. Wir haben uns deshalb bemüht, ein wenig hinter all die dicken Mauern zu schauen und diesem Berg den verdienten Respekt entgegenzubringen. Liegt doch irgendwie das Ziel einer langen Reise vor unseren Augen. Aber seht einfach selbst…

Am Anfang steht die Idee

Wir sitzen in einem Café in Huaraz und planen unsere Weiterreise. Wir wissen zwar, dass es irgendwann in das Heilige Tal und auch auf den Machu Picchu gehen soll, aber wann und wie genau, das wissen wir noch nicht. Also nehmen wir unsere Reisebibel zur Hand, schlagen nach und staunen nicht schlecht. 2500 Menschen am Tag werden in die Ruinen gelassen. Will man noch etwas höher hinaus sind die Plätze – je nachdem für welchen der Berge man sich entscheidet – sogar auf 500 begrenzt. In der Hauptsaison seien die Tickets bis auf Monate im Voraus ausverkauft. Also halten wir uns ran und schmieden einen Plan. Mit Erfolg.

Zeitreise in eine Welt der Magie

Wir ergattern gerade noch so zwei Tickets für den „Montaña de Machu Picchu“. Er ist einer der beiden Gipfel, zwischen denen die Ruinen liegen. Nach einer weiteren halsbrecherischen Busfahrt stehen wir endlich an diesem heiligen Ort. Wir machen uns zuerst an den Aufstieg, bevor wir uns den Rest des Tages Zeit für die geschichtsträchtigen Ruinen nehmen. Vielleicht schaffen wir es wenigstens so einigermaßen ein Äquivalent zu der Anstrengung zu finden, mit der dieses gewaltige Bauwerk errichtet worden ist. Obwohl die Zahl der Besucher, die jeden Tag hier sein können viel zu groß ist und eindeutig weiter begrenzt werden sollte, kann es mit etwas Gespür gelingen, auf eine atemberaubende Zeitreise zu gehen.

Wir haben es versucht und irgendwie auch geschafft. Von Regen, Nebel, Sonnenschein über Hitze und Kälte hat uns der heilige Berg an diesem wunderschönen Tag alles beschert. Und sieht man genau hin eröffnet sich einem dann plötzlich die wunderbare Welt der Magie…

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